Schutzgelder für Islamisten: Ex-Chef des Zementhersteller Lafarge auf freiem Fuß
Der wegen der Finanzierung von Terrorismus in Frankreich inhaftierte Ex-Chef des Zementherstellers Lafarge, Bruno Lafont, kommt unter Auflagen auf freien Fuß. Der 69 Jahre alte Ex-Geschäftsmann und der 75 Jahre alte ehemalige Generaldirektor, Christian Herrault, dürfen nach sechs Wochen Haft das Gefängnis in Paris wieder verlassen, wie das Berufungsgericht in der französischen Hauptstadt am Dienstag entschied.
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Pflegereform: Warken will bei Pflegereform Kinderlose stärker belasten
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will bei der Reform der Pflegeversicherung offenbar die Beiträge für Kinderlose erhöhen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Dienstag unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet, soll der Beitragszuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte auf dann 0,7 Prozent steigen. Der Vorschlag stieß auf ein gemischtes Echo.
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Mordversuch an Aserbaidschaner: Neun Männer in Frankreich vor Gericht
Neun Männer müssen sich in Frankreich wegen versuchten Mordes an einem regierungskritischen Blogger aus Aserbaidschan verantworten. Der Prozess gegen das mutmaßliche Killerkommando und deren Unterstützer mit Verbindungen nach Aserbaidschan begann am Dienstag im westfranzösischen Rennes. Im März 2021 war der 32 Jahre alte Mahmmad Mirzali im westfranzösischen Nantes angegriffen und mit etwa 15 Messerstichen schwer verletzt worden. Seitdem lebt der Dissident rund um die Uhr unter Polizeischutz an einem geheim gehaltenen Ort.
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Neuer mit der Rückennummer "1" zur WM
Nationaltorhüter Manuel Neuer wird bei der Fußball-WM wie erwartet mit der Rückennummer "1" auflaufen. Der 40-Jährige, der für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada sein DFB-Comeback geben wird, ist bei Bundestrainer Julian Nagelsmann als erster Keeper eingeplant. Der Hoffenheimer Oliver Baumann, der ins zweite Glied rückt, erhält die Nummer "12". Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag mit.
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Fischfresser: Mehrere EU-Länder wollen Jagd auf Kormorane erlauben
Mehrere EU-Länder wollen die Jagd auf Kormorane erlauben, weil die Vögel ihren Fischern die Fische wegfressen. Neun Staaten forderten bei einem Treffen der EU-Agrarministerinnen und -minister am Dienstag in Brüssel, "den Bestand auf einem ökologisch und wirtschaftlich akzeptablen Niveau zu halten". Sie wollen dafür den Schutzstatus der Kormorane absenken.
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Nach Festnahme von Geistlichem in Tschechien: Moskau bestellt Geschäftsträger ein
Nach der Festnahme eines einflussreichen russisch-orthodoxen Geistlichen in Tschechien hat das Außenministerium in Moskau am Dienstag den Geschäftsträger der tschechischen Botschaft einbestellt. Die Behörden der Tschechischen Republik betrieben eine "Verfolgung" orthodoxer Geistlicher, beklagte das russische Außenamt am Dienstag. Die gegen den früheren Bischof Hilarion erhobenen Vorwürfe des Drogenbesitzes seien "absurd und unbegründet".
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Elterngeld: Prien wirbt für Anhebung - trotz Sparzwängen
Trotz massiver Sparzwänge im Bundeshaushalt hat Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) dafür geworben, beim Elterngeld Erhöhungen zu ermöglichen. Das Elterngeld müsse "nach wie vor eine zuverlässige Familienleistung bleiben", sagte Prien am Dienstag in Berlin. Zugleich verwies sie auf die Notwendigkeit eines "verfassungsmäßigen Haushalts". Beides in Einklang zu bringen, sei ihr "Auftrag" und in diesem Sinne werde sie "mit den Fraktionen und auch in der Regierung verhandeln".
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Frühsommer-Hitzewelle hält Westeuropa fest im Griff
Die ungewöhnlich frühe Hitzewelle hat Westeuropa am Dienstag weiter fest im Griff gehalten: Nachdem in Frankreich und Großbritannien bereits am Montag neue Hitzerekorde erreicht wurden, war es wegen einer Hitzeglocke über Teilen des Kontinents weiterhin extrem heiß. Frankreich meldete bislang sieben Todesopfer im Zusammenhang mit der Hitzewelle, darunter fünf Todesfälle durch Ertrinken. Der Deutsche Wetterdienst erwartete für Deutschland den Höhepunkt der Hitzewelle mit bis zu 34 Grad Celsius im Südwesten des Landes.
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Sorge um Fortgang der Iran-Gespräche nach neuen US-Angriffen
Die US-Streitkräfte haben ungeachtet einer eigentlich geltenden Waffenruhe iranische Raketenstellungen und Schiffe angegriffen - zugleich wurde im Golfemirat Katar weiter über Wege zur Beendigung des seit drei Monaten andauernden Iran-Krieges verhandelt. Als Folge der US-Angriffe schnellte am Dienstag der Ölpreis zeitweise in die Höhe.
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Vierjähriger Junge ertrinkt in Ludwigshafener Freibad
Im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen ist ein Kind im Freibad gestorben. Ein Badegast entdeckte den leblosen Vierjährigen am späten Sonntagnachmittag im Nichtschwimmerbecken unter Wasser, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Polizei am Dienstag gemeinsam mitteilten. Das Kind wurde aus dem Wasser gezogen und sofort reanimiert. Wenig später starb der Vierjährige im Krankenhaus.
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