Merz verurteilt Aufruf Ben Gvirs zur gezielten Tötung von Palästinensern
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Aufruf des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir zu gezielten Tötungen von Palästinensern mit scharfen Worten verurteilt. Die "menschenverachtenden, völkerrechtswidrigen Appelle" von Ben Gvir seien "nicht hinnehmbar", sagte Vizeregierungssprecher Sebastian Hille am Mittwoch in Berlin. Vize-Kanzler Lars Klingbeil (SPD) forderte, auf EU-Ebene Sanktionen "ernsthaft" zu prüfen.
WeiterlesenDrei Jugendliche flüchten in Hessen mit gestohlenem Auto vor Polizei
Mit einem gestohlenen Auto sind drei Jugendliche in Hessen vor der Polizei geflüchtet. Die 14-Jährigen wurden festgenommen, wie die Beamten in Gießen am Mittwoch mitteilten. Demnach meldete am Dienstagabend eine Frau aus Büdingen ihr Auto als gestohlen. Eine Polizeistreife entdeckte das Fahrzeug und wollte es kontrollieren. Der Fahrer aber Gas, es kam zu einer Verfolgungsjagd.
WeiterlesenBritischer Premier: Bis Weihnachten soll niemand mehr auf der Straße schlafen müssen
Im Kampf gegen die Obdachlosigkeit hat Großbritanniens neuer Premierminister Andy Burnham zusätzliche Mittel angekündigt, damit bis zum kommenden Weihnachtsfest kein Mensch mehr auf der Straße schlafen muss. "Niemand sollte sein Bett in einem Hausaufgang oder vor einem Bahnhof aufschlagen müssen", erklärte Burnham am Mittwoch. Es scheine, als dauere dieser Zustand schon so lange an, dass sich das Parlament daran gewöhnt habe, fügte er hinzu.
WeiterlesenUS-Prozess um Social-Media-Sucht: Staatsanwältin wirft Meta "Ausnutzung" von Kindern vor
Schwere Vorwürfe gegen den Mutterkonzern von Instagram und Facebook: In einem womöglich wegweisenden US-Prozess um Social-Media-Sucht hat die Staatsanwaltschaft dem US-Unternehmen Meta vorgeworfen, Kinder und Jugendliche abhängig gemacht zu haben. Der Konzern habe die Funktionsweise ihrer Gehirne "ausgenutzt" und die Öffentlichkeit gezielt in die Irre geführt, sagte Kaliforniens stellvertretende Generalstaatsanwältin Megan O'Neill am Dienstag in ihrem Eröffnungsplädoyer. Die Verteidigung wies die Vorwürfe zurück.
WeiterlesenFüllkrug-Rückkehr: "Emotion und Leidenschaft" als Lohn
Niclas Füllkrug lachte. Verzicht auf Geld für die Rückkehr zu Werder Bremen? Das sah der Stürmer etwas anders. "Verzichten tue ich nicht. Ich werde einfach nur in einer anderen Währung bezahlt. Die lautet Emotion und Leidenschaft. Die Liebe und Wertschätzung wird mir jetzt schon entgegengebracht. Was ich hier am Ende hoffentlich bekomme, hätte mir auch kein anderer Klub in der Währung geben können", sagte er bei seiner Vorstellung am Mittwoch.
WeiterlesenNiedrige Gasspeicherstände: Wirtschaftsministerium beobachtet die Lage "genau"
Das Bundeswirtschaftsministerium sieht derzeit trotz der niedrigen Füllstände der deutschen Gasspeicher keinen Anlass, aktiv zu werden. "Wir beobachten die Lage sehr genau", sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums am Mittwoch. Die Gas-Importeure seien aufgefordert, mehr Gas einzuspeichern. "Wir setzen darauf, dass weiter gefüllt wird, das ist ihre Aufgabe, für die Wintervorsorge."
WeiterlesenParis nennt Äußerungen des israelischen Ministers Ben Gvir "unerträglich"
Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot hat einen Aufruf des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir zur gezielten Tötung von Palästinensern als "unerträglich und unmenschlich" bezeichnet. Barrot äußerte sich auch zur Lage im israelisch besetzten Westjordanland. "Was dort passiert, ist unwürdig und sollte uns alle anwidern", sagte er in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitung "La Montagne".
WeiterlesenSpeyerer Bischof Wiesemann legt Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder
Der Bischof von Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Papst Leo XIV. nahm das Rücktrittsgesuch des 66-Jährigen an, wie das Bistum am Mittwoch in der rheinland-pfälzischen Stadt mitteilte. Darin hatte Wiesemann um seine Entpflichtung gebeten.
WeiterlesenScharfe Kritik an neuen US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof
Die neuen Sanktionen der USA gegen die Präsidentin und einen Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) sind international auf scharfe Kritik gestoßen. Das Gericht selbst sprach am Mittwoch von einem "eklatanten Angriff" auf seine Unabhängigkeit, die japanische Regierung bezeichnete die Schritte gegen IStGH-Präsidentin Tomoko Akane als "sehr bedauerlich". US-Außenminister Marco Rubio hatte die Sanktionen am Dienstag mit den Worten begründet, der IStGH sei ein "korruptes und in fataler Weise politisiertes" Gericht, das seine Befugnisse "böswillig missbraucht und sein Mandat überschritten" habe.
WeiterlesenPolizisten schießen auf 14-Jährigen mit Waffenattrappe nahe Haltestelle in München
Ein mit einer Waffenattrappe hantierender 14-Jähriger ist nahe einer Straßenbahnhaltestelle in München von Polizisten angeschossen und schwer verletzt worden. Er habe sich mit erhobener Waffe zu zwei Beamten umgedreht, die ihn gerade lautstark angesprochen hätten, teilte die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Der Vorfall ereignete sich demnach am Dienstag, ein Passant hatte die Beamten zuvor per Notruf alarmiert.
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