Umgang mit Migranten: Frankreich ermittelt gegen Ex-Frontex-Chef
Vier Jahre nach Berichten über illegales Zurückdrängen von Migranten im Mittelmeer hat die französische Justiz Ermittlungen wegen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen Ex-Frontex-Chef Fabrice Leggeri eingeleitet. Nach einer Klage der Menschenrechtsliga von 2024 solle nun ein Untersuchungsrichter eingesetzt werden, hieß es am Dienstag aus Justizkreisen. Leggeri war 2022 zurückgetreten, nachdem Hilfsorganisationen ihm illegale Praktiken vorgeworfen hatten - etwa das Vertuschen des Vorgehens der griechischen und libyschen Küstenwache gegen Migranten sowie illegale und teils gewaltsame Abschiebungen in Drittländer.
WeiterlesenNationalmannschaft: Leweling reist verletzt ab
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat das Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor den Länderspielen in der Schweiz und gegen Ghana mit weiteren Personalsorgen aufgenommen. Jamie Leweling vom VfB Stuttgart ist wegen muskulärer Probleme abgereist und wird auch nicht mehr ersetzt. Zudem fehlten am Dienstag in Herzogenaurach auch der angeschlagene Nathaniel Brown sowie Kai Havertz und Antonio Rüdiger (jeweils wegen Belastungssteuerung).
WeiterlesenÜberragende Shiffrin vor Sieg im Gesamtweltcup
Mikaela Shiffrin ist auf dem besten Wege, den Kampf mit Emma Aicher um den Gesamtweltcup vorzeitig zu entscheiden. Nach dem ersten Lauf des letzten Slaloms der Saison im norwegischen Hafjell liegt die Ski-Königin aus den USA schier uneinholbar in Führung. Aicher hat als Vierte im Zwischenklassement einen Rückstand von 1,38 Sekunden auf die Olympiasiegerin. Lena Dürr ist Elfte (+2,45 Sekunden).
WeiterlesenWM-Ticketpreise: Fan-Organisation verklagt FIFA bei der EU
Die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FSE) hat bei der Europäischen Kommission eine Klage gegen den Fußball-Weltverband FIFA wegen "überhöhter Eintrittskartenpreise" für die bevorstehende WM-Endrunde (11. Juni bis 19. Juli) in den USA, Mexiko und Kanada eingereicht.
WeiterlesenDAK: KI-Chatbots erhöhen riskanten Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen
KI-Chatbots erhöhen einer Studie der Krankenkasse DAK zufolge den riskanten Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Bis zu etwa zehn Prozent nutzen KI-Anwendungen gegen Einsamkeit, wie die DAK in ihrer am Dienstag veröffentlichten Mediensuchtstudie mitteilte. Bei Jugendlichen mit depressiven Symptomen sind es sogar 33 Prozent. Ebenfalls 33 Prozent gaben an, dass ein Chatbot sie besser verstehe als ein echter Mensch.
Weiterlesen15-jähriger Autofahrer hängt Polizei bei Verfolgungsjagd in Oldenburg ab
Ein 15-jähriger Autofahrer hat sich im niedersächsischen Oldenburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und die Beamten zunächst abgehängt. Der Jugendliche war in der Nacht zum Sonntag mit zwei gleichaltrigen Insassen mit dem Auto im Oldenburger Stadtgebiet unterwegs, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als Beamte den Wagen kontrollieren wollten, gab er Gas und floh.
WeiterlesenRekordzahl neuer EU-Patentanmeldungen - Anstieg vor allem von außerhalb Europas
Unternehmen und Erfinder haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Patente beim Europäischen Patentamt (EPA) angemeldet. "2025 wurde beim EPA eine Rekordzahl von 201.974 Patentanmeldungen eingereicht, was einem Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht", erklärte die in München ansässige Behörde am Dienstag. Besonders stark legten demnach die Patentanmeldung von außerhalb Europas zu.
WeiterlesenNeuer Höchststand bei Studienabschlüssen ohne Abitur
In Deutschland erlangen immer mehr Menschen ohne Abitur einen Hochschulabschluss. Im Jahr 2024 schlossen 10.270 Menschen ohne Abitur ihr Bachelor- oder Masterstudium ab, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Dienstag in Gütersloh mitteilte. Damit sei ein neuer Höchststand erreicht worden, hieß es. Seit der bundesweiten Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte schlossen 104.941 Menschen ohne Abitur ein Studium ab.
WeiterlesenUmfrage: Deutsche Exporteure sehen immer mehr Handelshemmnisse
Höhere Zölle, Exportkontrollen oder mehr Sicherheitsanforderungen: Deutsche Unternehmen mit Exportgeschäft sehen sich einer Umfrage zufolge mit immer mehr Handelshemmnissen konfrontiert. Der Anteil der Firmen, die eine Zunahme bei ihren internationalen Geschäften wahrnehmen, sei auf 69 Prozent gestiegen, teilte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Dienstag mit. Das seien elf Prozent mehr als 2025 und ein Höchststand seit Beginn der jährlichen Erhebung "Going International".
WeiterlesenWadephul warnt vor akuten Gefahren für Deutschland - Rede zu 75 Jahren Außenamt
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat in seiner Rede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts vor akuten Gefährdungen für die Sicherheit in Deutschland gewarnt. "Unsere eigene Sicherheit ist womöglich konkreter in Gefahr als sie es in den letzten 75 Jahren je war", sagte Wadephul am Dienstag bei einer Feierstunde im Auswärtigen Amt. Zu den Gefahren etwa durch ein aggressiv auftretendes Russland komme wachsendes Unverständnis in der Partnerschaft mit dem traditionellen Verbündeten USA hinzu.
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