Tunesien bekommt eine neue Verfassung mit deutlich mehr Macht für Staatschef Saïed
Tunesien bekommt eine neue Verfassung, durch die Präsident Kais Saïed deutlich mehr Macht erhält. In dem nordafrikanischen Staat, der lange als Vorzeigedemokratie der Region gegolten hatte, stimmten bei einer von der Opposition boykottierten Volksabstimmung laut vorläufigen Zahlen 94,6 Prozent für eine Reform der Verfassung, wie der Chef der Wahlbehörde Isie, Faruk Busker, am Dienstagabend bekanntgab. Vertreter von USA und EU äußerten sich kritisch.
WeiterlesenUkrainische Häfen für Getreideausfuhr haben "Arbeit wieder aufgenommen"
Die drei für die Getreideausfuhr bestimmten Häfen der Ukraine haben nach Angaben der Marine ihre "Arbeit wieder aufgenommen". Die Häfen von Odessa, Tschornomorsk und Piwdenny seien wieder in Betrieb, auch wenn für die Sicherheit der Konvois noch Einiges zu tun übrig bleibe, erklärte die ukrainische Marine am Mittwoch. Die Ukraine und Russland hatten am vergangenen Freitag zwei separate, aber inhaltlich identische Abkommen unterzeichnet, welche die Wiederaufnahme der Ausfuhr von Getreide über das Schwarze Meer regeln.
WeiterlesenKehl: BVB mehrere Monate ohne Haller
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss mehrere Monate auf Torjäger Sebastien Haller verzichten. "Er ist in der letzten Woche erfolgreich operiert worden. Es wird definitiv ein paar Monate ausfallen", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl am Mittwoch.
WeiterlesenWarnstreik legt Flugbetrieb der Lufthansa lahm
Rund tausend abgesagte Flüge, über 130.000 betroffene Passagiere: Ein Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat den Betrieb der Fluggesellschaft mitten in der Sommer-Reisezeit zum Erliegen gebracht. Der Arbeitsausstand begann am Mittwochmorgen um 3.45 Uhr und soll bis zum Donnerstagmorgen um 06.00 Uhr fortgesetzt werden, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Fraport-Chef Stefan Schulte übte scharfe Kritik.
WeiterlesenBundeskabinett beschließt besseren Schutz von Hinweisgebern
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Unternehmen und Behörden sollen künftig besser geschützt werden, wenn sie Informationen über Missstände in ihrem Haus weitergeben wollen. Dies sieht der Entwurf des Hinweisgeberschutzgesetzes vor, den die Bundesregierung am Mittwoch beschloss.
WeiterlesenGazprom drosselt Lieferungen durch Nord Stream 1 auf nur noch 20 Prozent
Der russische Energieriese Gazprom hat seine Lieferung durch die Pipeline Nord Stream 1 weiter reduziert. Seit Mittwoch kommen nur noch 20 Prozent der Kapazität durch die Leitung. Damit kann Deutschland jetzt im Sommer immer noch Gas einspeichern, wie der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, im Deutschlandfunk sagte. Im Herbst ändere sich die Lage aber - deswegen seien schon jetzt "alle Sparanstrengungen notwendig".
WeiterlesenBehörden in Zentraljapan warnen vor bissigem Delfin
Achtung, bissiger Delfin: Die Behörden haben Badegäste eines Strands der zentraljapanischen Stadt Fukui vor einem Delfin gewarnt, der bereits mehrere Schwimmer gebissen haben soll. Ein Schild am Strand ruft seit Mittwoch alle Delfin-Freunde auf, sich möglichst fernzuhalten und das Tier nicht zu berühren. Zusätzlich wurde ein Apparat installiert, der den Delfin mit Hilfe von Ultraschall fernhalten soll.
WeiterlesenEU-Gericht bestätigt Verbot des russischen Senders RT in Frankreich
Das EU-Gericht in Luxemburg hat das gegen den russischen Staatssender RT - ehemals Russia Today - in Frankreich verhängte Sendeverbot bestätigt. Das Gericht wies am Mittwoch einen Einspruch von RT gegen das Verbot ab, welches die EU im März mit der Begründung verhängt hatte, der Sender verbreite Falschmeldungen.
WeiterlesenKanuslalom: Funk und Co. sorgen für goldenen WM-Auftakt
Ricarda Funk hat den deutschen Slalomkanuten bei der Heim-WM in Augsburg einen Traumstart beschert. Die Olympiasiegerin führte das Kajak-Team der Frauen mit Elena Lilik und Jasmin Schornberg im ersten Wettbewerb der Titelkämpfe im Eiskanal souverän zur Goldmedaille. Letztlich siegte das fehlerfreie Trio des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) mit einem Vorsprung von 2,48 Sekunden auf Slowenien.
WeiterlesenOlympia-Attentat 1972: Deutschland will Opferfamilien entschädigen
Nach jahrzehntelangem Ringen um eine angemessene Entschädigung für die israelischen Opferfamilien des Attentats bei den Olympischen Spielen 1972 in München zeichnet sich offenbar eine Lösung ab. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte am Mittwoch der Süddeutschen Zeitung, man habe entschieden, "die gravierenden Folgen für die Hinterbliebenen der Opfer in immaterieller und in materieller Hinsicht erneut zu artikulieren".
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