Verdi-Chef Werneke verteidigt für Montag geplanten Großstreik
Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat den für Montag angekündigten Großstreik verteidigt. "Ein Arbeitskampf, der keine Wirkung erzielt, ist ein zahnloser Arbeitskampf", sagte Werneke am Freitag im Fernsehsender Phoenix. Er räumte ein, dass der gemeinsame Streik mit der Eisenbahnergewerkschaft EVG zur Belastung für viele Menschen werde, "aber besser ein Tag Belastung mit der Perspektive, zu einem Tarifabschluss zu kommen, als ein wochenlanger Arbeitskampf".
WeiterlesenFrankreich-Besuch von König Charles III. wegen Rentenproteste verschoben
Wegen der Rentenproteste ist der geplante dreitägige Frankreich-Besuch des britischen Königs Charles III. verschoben worden. Die Entscheidung sei nach einem Telefonat von Präsident Emmanuel Macron und König Charles gefallen, teilte der Elysée am Freitag mit. Grund sei die Ankündigung eines erneuten Protesttages gegen die Rentenreform am Dienstag.
WeiterlesenDeutsche-Bank-Aktien stürzen um über zehn Prozent ab
Der Aktienkurs der Deutschen Bank ist am Freitagmorgen abgestürzt. Gegen 11.00 Uhr lag der Kurswert an der Frankfurter Börse 11,5 Prozent im Minus. Die Unsicherheit im Bankensektor nach dem Zusammenbrechen zweier kleinerer US-Banken sowie der Not-Übernahme der Schweizer Problembank Credit Suisse setzt den europäischen Geldinstituten weiter zu. Auch die Commerzbank-Aktien fielen um 8,5 Prozent, die der französischen Société Générale an der Pariser Börse um 6,72 Prozent.
WeiterlesenDänemark soll ab 2028 grünen Wasserstoff nach Deutschland liefern
Dänemark soll ab 2028 grünen Wasserstoff nach Deutschland liefern. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vereinbarte am Freitag bei seinem Besuch in Kopenhagen einen Arbeitsplan für den Hochlauf einer deutsch-dänischen Wasserstoff-Infrastruktur. Dänemark will bis 2030 so viel grünen Wasserstoff herstellen, dass es auch für den Export reicht. In Deutschland gibt es einen wachsenden Bedarf.
WeiterlesenEhepaar tot in Bayern aufgefunden
Im bayerischen Landkreis Haßfurt ist ein Ehepaar tot aufgefunden worden. Die Ermittler gehen nach Angaben des Polizeipräsidiums Unterfranken in Würzburg vom Freitag davon aus, dass der Mann zunächst seine Frau und anschließend sich selbst tötete. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt. Das Motiv sei womöglich in Eheproblemen zu suchen, erklärte die Polizei in Würzburg.
WeiterlesenAnklage in Berlin gegen Pfleger wegen Missbrauchs und Vergewaltigung erhoben
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 34-jährigen Pfleger erhoben, der mehr als zwei Jahre lang sechs geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen sexuell missbraucht und vergewaltigt haben soll. Die Behörde wirft dem Mann insgesamt 71 Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kranken und Hilfsbedürftigen vor, wie sie am Freitag mitteilte.
WeiterlesenDreijährige auf Bauernhof in Niederbayern von Traktorreifen erschlagen
In Niederbayern ist ein dreijähriges Mädchen auf einem Bauernhof von einem Traktorreifen erschlagen worden. Ein Rettungshubschrauber brachte das Mädchen zunächst in eine Klinik, wie die Polizei in Straubing am Freitag mitteilte. Dort starb das Kind an seinen schweren Verletzungen.
WeiterlesenQuerdenken-Initiator Ballweg werden versuchter Betrug und Geldwäsche vorgeworfen
Die Vorwürfe gegen den Gründer und Organisator der Querdenken-Bewegung, Michael Ballweg, lauten versuchter Betrug und Geldwäsche. Diese Einzelheiten nannte die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitag, drei Tage nach der Ankündigung ihrer Anklageerhebung gegen den 48-Jährigen. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Landgericht der baden-württembergischen Landeshauptstadt.
Weiterlesen56-Jähriger in Niederbayern bei Reparatur unter Auto eingeklemmt - Mann tot
Bei Reparaturarbeiten ist ein 56-Jähriger in Niederbayern unter seinem Auto eingeklemmt worden und dabei ums Leben gekommen. Ein Angehöriger fand den Mann aus dem Landkreis Deggendorf am Donnerstag tot auf, wie die Polizei in Straubing am Freitag mitteilte. Die Beamten gingen von einem Unglück aus, Hinweise auf Fremdverschulden gab es nicht.
WeiterlesenLemke will Vorsorge für Klimafolgen gesetzlich verankern
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) will Vorgaben zur Vorsorge für die Folgen der Erderhitzung gesetzlich verankern. "Bei Planungen und Entscheidungen muss Klimaanpassung künftig fachübergreifend berücksichtigt werden", erklärte Lemke dazu am Freitag in Berlin. Dazu gehöre auch die Festlegung "messbarer Ziele", die aber in einem separaten Prozess gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Verbänden entwickelt werden sollen.
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