Powerbank in Brand: Lufthansa-Maschine landet außerplanmäßig in Lyon
Wegen einer brennenden Powerbank hat eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Frankfurt am Main nach Lissabon außerplanmäßig in Lyon landen müssen. Die Powerbank eines Passagiers sei am Samstagabend "im Bereich eines Sitzes in Brand geraten", teilte ein Lufthansa-Sprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP auf Anfrage mit. Die Crew habe den Akku daraufhin umgehend in einem dafür vorgesehenen Lithium-Sicherheitsbeutel gesichert.
Die Piloten entschieden sich den Angaben zufolge "aus Sicherheitsgründen" zur Landung im französischen Lyon. Die Maschine vom Typ Airbus A321-200 sei dort kurz vor 22.00 Uhr sicher gelandet. Nach der Freigabe durch die Feuerwehr hätten alle 198 Passagiere das Flugzeug regulär über die Treppen verlassen können. Es habe keine Verletzten gegeben.
Wegen des Nachtflugverbots in Lyon habe die Maschine ihren Flug nach Lissabon aber nicht fortsetzen können, teilte der Sprecher mit. Die Passagiere seien deshalb in Hotels untergebracht worden. Sie wurden den Angaben zufolge auf andere Flugverbindungen umgebucht, um ihre Reise nach Lissabon am Sonntag fortzusetzen.
Powerbanks - also externe Akkus zum Aufladen von Handys und anderen Mobilgeräten - dürfen bei der Lufthansa aus Sicherheitsgeräten nur im Handgepäck mitgeführt werden, also nicht im eingecheckten Gepäck. Dabei ist das Aufladen und die Nutzung von Powerbanks an Bord nicht erlaubt.
C.White--PI