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Greenpeace: Ölkonzerne steigern "Übergewinne" nach Ende des Tankrabatts stark
Die Umweltorganisation Greenpeace wirft den Ölkonzernen vor, nach dem Auslaufen des Tankrabatts ihre "Übergewinne" deutlich gesteigert zu haben. Seit dem 1. Juli lägen die zusätzlichen Gewinne ihrer Berechnung zufolge mit 10,8 Millionen Euro pro Tag auf einem neuen Höchststand, erklärte die Organisation am Mittwoch. Bei Diesel und Benzin zusammen seien es zwischen dem 1. und 7. Juli jeden Tag durchschnittlich 26,2 Millionen Euro zusätzlich.
ADAC: Tankrabatt-Ende lässt Spritpreise kräftig steigen
Nach dem Ende des staatlichen Tankrabatts Anfang Juli sind die Preise an den Zapfsäulen in Deutschland wieder gestiegen. Derzeit koste ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 2,024 Euro und damit 10,1 Cent mehr als in der Vorwoche, teilte der ADAC am Mittwoch in München mit. Diesel liegt dem Automobilclub zufolge aktuell bei 1,953 Euro je Liter - 9,4 Cent mehr als eine Woche zuvor.
Wegen Streit bei der Nato: Trump will Handelsbeziehungen mit Spanien abbrechen
Weitere Eskalation zwischen den USA und Spanien: US-Präsident Donald Trump will wegen des aus seiner Sicht mangelnden Engagements Madrids in der Nato den Handel mit dem EU-Land einstellen. "Ich will nichts mit Spanien zu tun haben. Alle Handelsbeziehungen mit Spanien sollten abgebrochen werden", sagte Trump am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Ankara. Ob ein solcher Handelsstopp umzusetzen ist, erscheint fraglich. In spanischen Regierungskreisen war von einer "gelassenen" Reaktion die Rede.
Neues Heizungsgesetz soll noch in dieser Woche beschlossen werden
Das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung soll noch in dieser Woche beschlossen werden. Der federführende Bundestagsausschuss machte dafür am Mittwoch den Weg frei. Nach Möglichkeit sollen in den kommenden Tagen auch das Bundestagsplenum und der Bundesrat mit dem sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetz befasst werden. Allerdings steht noch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu einer Klage im Eilverfahren der Linken-Fraktion gegen das Gesetz aus.
SED-Opferbeauftragte lobt Fortschritte bei Hilfe und sieht weiteren Bedarf
Die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke hat Fortschritte bei der Unterstützung von Betroffenen der Diktatur gelobt, sieht aber weiterhin Handlungsbedarf. "Unser wiedervereinigtes Land ist auf dem richtigen Weg, die Opfer der SED-Diktatur bestmöglich zu unterstützen und zu würdigen", erklärte sie am Mittwoch anlässlich der Vorlage ihres Jahresberichts. "Doch der Schatten der Diktatur ist lang: Viele Opfer leiden bis heute an den gesundheitlichen Folgen."
Unicredit sichert sich fast die Hälfte der Stimmrechte an der Commerzbank
Im Ringen um eine Übernahme der Commerzbank nähert sich die italienische Großbank Unicredit der Hälfte der Stimmrechte an dem Frankfurter Geldhaus. Commerzbank-Anteilseigner boten der Unicredit bis Ende der Angebotsfrist 17,6 Prozent der Aktien der Commerzbank an, wie Unicredit am Mittwoch mitteilte. Damit seien die Erwartungen übertroffen worden. Die Commerzbank erklärte, sie habe das Ergebnis "zur Kenntnis genommen" und wies auf eine "niedrige Annahmequote unter den unabhängigen Aktionären" hin.
Unicredit sichert sich insgesamt 49,65 Prozent der Stimmrechte an der Commerzbank
Im Ringen um die Übernahme der Commerzbank hat sich die italienische Großbank Unicredit 49,65 Prozent der Stimmrechte an dem Frankfurter Geldhaus gesichert. Commerzbank-Anteilseigner boten der Unicredit bis Ende der Angebotsfrist 17,6 Prozent der Aktien der Commerzbank an, wie Unicredit am Mittwoch mitteilte. Dazu kämen die bereits zuvor von dem italienischen Geldhaus gehaltenen 26,77 Prozent Anteile plus verschiedener Finanzinstrumente.
KI bei der Deutschen Bahn: Kiana soll Reisende künftig besser informieren
Die Deutsche Bahn will ihre Kundenkommunikation verbessern und setzt dabei auf Künstliche Intelligenz (KI). Mit dem KI-basierten Assistenzsystem Kiana ließen sich künftig "präzise und individuelle Auskünfte" zur Reise abfragen, teilte die Bahn am Mittwoch mit. "Zum Ende des Jahres wird Kiana für alle Reisende auf bahn.de und im DB Navigator verfügbar sein."
Sanierung von Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg verzögert sich
Die Korridorsanierung der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg verzögert sich um voraussichtlich drei Wochen. Die sicherheitstechnische Überprüfung der neuen Stellwerkstechnik auf der Strecke dauere noch an, erklärte die Deutsche Bahn am Dienstag. Die Wiederinbetriebnahme verschiebe sich daher vom 10. Juli auf den 31. Juli.
US-Handelsdefizit steigt im Mai auf Ein-Jahres-Hoch
Das Handelsdefizit der USA ist im Mai auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr gestiegen. Der Wert der Importe von Waren und Dienstleistungen überstieg den der Exporte um 77,6 Milliarden Dollar (68 Milliarden Euro), wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Vor allem Pharmaprodukte, Konsumgüter wie Handys und Öl wurden stärker eingeführt, aber auch Autoteile und Computer-Zubehör.
Gefügel und Schweine: Brüssel stellt strengere Tierschutzregeln in Aussicht
Die EU-Kommission hat strengere Tierschutzregeln für Geflügel- und Schweinehalter in Aussicht gestellt. Sie werde noch in diesem Jahr ein Gesetz für die Haltung von Legehennen wie Hähnen und im kommenden Jahr eines für Schweine vorschlagen, teilte die Kommission am Dienstag mit.
Macrons Besuch in Damaskus von zwei Attentaten mit 18 Verletzten überschattet
Während des Besuchs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Syrien sind in unmittelbarer Nähe seines Hotels zwei Bombenanschläge verübt worden. Dem syrischen Innenministerium zufolge wurden 18 Menschen verletzt, als am Dienstagmorgen die Sprengsätze in einem Papierkorb und einem Fahrzeug in der Hauptstadt Damaskus explodierten. Macron war zu dem Zeitpunkt aber schon zu seinem Treffen mit Interimspräsident Ahmed al-Scharaa aufgebrochen. Aus Kreisen des syrischen Außenministeriums hieß es gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, Syrien werde sich durch "terroristische Handlungen" nicht abschrecken lassen.
Rheinmetall darf voraussichtlich US-Raketensysteme in Deutschland bauen
Der Rüstungskonzern Rheinmetall darf voraussichtlich bald in den USA entwickelte Raketensysteme in Deutschland produzieren. Das Düsseldorfer Unternehmen unterzeichnete am Dienstag am Rande des Nato-Treffens in Ankara eine entsprechende Vereinbarung mit dem US-Konzern Lockheed Martin. "Mit Unterstützung der Regierungen der Vereinigten Staaten und Deutschlands soll ein Joint Venture entstehen, das ein europäisches Kompetenzzentrum für die Herstellung, Integration und Bereitstellung von ATACMS für NATO- und verbündete europäische Streitkräfte schafft", erklärte Rheinmetall.
Rekordauftrag aus Kanada für deutschen U-Boot-Bauer TKMS
Für den Marineschiffbauer TKMS ist es der größte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte: Kanada will seine neue U-Boot-Flotte von dem in Kiel ansässigen Hersteller bauen lassen und stärkt damit nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch die transatlantische Zusammenarbeit. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sieht in dem Rekordauftrag eine "großartige Nachricht" für die gesamte maritime Wirtschaft in seinem Bundesland.
Sparzwang: Bundesregierung will Förderung für Heizungstausch deutlich absenken
Die Bundesregierung will die staatliche Förderung für den Heizungstausch deutlich absenken und so Milliarden sparen. Die Höhe der förderfähigen Kosten etwa für den Einbau einer Wärmepumpe soll ab kommendem Jahr sinken, wie aus einem Schreiben aus dem Finanzministerium an den Haushaltsausschuss im Bundestag hervorgeht. Auch der sogenannte Klimabonus für den frühzeitigen Austausch einer alten Heizung soll demnach schneller sinken als bisher geplant. Dafür werden die Zuschüsse für Haushalte mit niedrigen Einkommen erhöht.
Tabaksteuer soll schrittweise steigen - Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe
Rauchen soll künftig teurer werden: Die Bundesregierung hat eine Erhöhung der Tabaksteuer auf den Weg gebracht, die der Staatskasse Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe bescheren soll. Vom 1. Januar 2027 an sind jährliche Tabaksteuererhöhungen vorgesehen, die den Preis für eine Packung mit 20 Zigaretten bis 2030 auf über elf Euro steigen lassen könnten. Dienen soll dies auch dem Gesundheitsschutz.
Bundesregierung will Förderung für Heizungstausch deutlich absenken
Die Bundesregierung will die staatliche Förderung für den Heizungstausch deutlich absenken. Die Höhe der förderfähigen Kosten etwa für den Einbau einer Wärmepumpe soll ab kommendem Jahr sinken, wie aus einem Schreiben aus dem Finanzministerium an den Haushaltsausschuss im Bundestag hervorgeht. Auch der sogenannte Klimabonus für den frühzeitigen Austausch einer alten Heizung soll demnach schneller sinken als bisher geplant. Dafür werden die Zuschüsse für Haushalte mit niedrigen Einkommen erhöht.
Opposition und DGB kritisieren Elterngeldpläne von Ministerin Prien deutlich
Aus der Opposition und von Gewerkschaftsseite kommt Kritik an Plänen von Familienministerin Karin Prien (CDU), die Bezugsdauer für das Elterngeld zu senken. Das sei "die Bankrotterklärung einer Regierung, die Kinder offensichtlich nur noch als Luxusgut begreift", sagte die Linken-Familienpolitikerin Mandy Eißing am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Auch von den Grünen sowie dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) kam Kritik.
Linke kritisiert Pläne zu Elterngeldreform als "Bankrotterklärung"
Die Linke hat die Pläne von Familienministerin Karin Prien (CDU) für eine Reform des Elterngelds scharf kritisiert. Das sei "die Bankrotterklärung einer Regierung, die Kinder offensichtlich nur noch als Luxusgut begreift", sagte die familienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Mandy Eißing, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Mehr Anreize für Väter seien "schön und gut, aber nicht, wenn man gleichzeitig die gesamte Bezugsdauer zusammenstreicht".
Lebenserwartung von Frauen und Männern auf neue Höchstwerte gestiegen
Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt ist bei beiden Geschlechtern auf neue Höchstwerte gestiegen: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts betrug sie 2025 für Frauen 83,6 Jahre und für Männer 79,1 Jahre. Wie die Behörde in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, stieg die Lebenserwartung damit verglichen mit dem Vorjahr um knapp zwei Monate bei den Frauen und um etwa drei Monate bei den Männern.
Produktion von alkoholfreiem Bier 2025 erneut deutlich gestiegen
Die Produktionsmenge von alkoholfreiem Bier in Deutschland ist 2025 weiter gestiegen. Gut 616 Millionen Liter alkoholfreies Bier produzierten die Brauereien im Jahr 2025 und damit 6,5 Prozent mehr als 2024, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Zwar wird hierzulande mit gut 6,8 Milliarden Litern immer noch deutlich mehr Bier mit Alkohol produziert, doch sank die Produktion gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent.
EU-Parlament stimmt über Rechte für Fluggäste ab
Das Europaparlament stimmt am Dienstag (ab 12.00 Uhr) über neue gesetzliche Rechte für Fluggäste ab. Dazu gehören unter anderem kostenlose Familiensitzplätze und eine Frist für Entschädigungen bei Verspätungen und Ausfällen. Die große Reform blieb nach jahrelangen Verhandlungen aus, die fälligen Entschädigungsbeträge werden trotz lauter Beschwerden der Fluggesellschaften nicht angetastet.
Diskussion um Ladenöffnungszeiten an Sonntagen nimmt an Fahrt auf
Nach der Ankündigung der Regierung, die Öffnungszeiten für Bäckereien und Konditoreien an Sonntagen zu verlängern, nimmt nun auch die Diskussion um die allgemeinen Ladenöffnungszeiten an Wochenenden an Fahrt auf: Der Wirtschaftsausschuss des Bundestags sowie der Tourismuskoordinator der Bundesregierung plädierten am Dienstag für eine deutliche Aufweichung des derzeit geltenden Öffnungsverbotes. Von Gewerkschaftsseite kam dagegen Widerspruch: "Der Sonntag ist für die Beschäftigten der einzige verlässlich planbare freie Tag", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.
Kanada will neue U-Boot-Flotte vom deutschen Hersteller TKMS bauen lassen
Kanada will seine neue U-Boot-Flotte vom deutschen Hersteller TKMS bauen lassen. Diese Entscheidung im Kampf um den Milliardenauftrag gab Premierminister Mark Carney am Montag vor seinem Abflug zum Nato-Gipfel in der Türkei bekannt. Das deutsche Unternehmen sprach vom größten Einzelauftrag in seiner Geschichte. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte, vor dem Nato-Gipfel habe die kanadische Regierung "ein starkes Zeichen der transatlantischen und europäischen Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie" gesetzt.
Bundestags-Wirtschaftsausschuss für Ende von Ladenöffnungsverbot an Sonntagen
In der Diskussion um längere Ladenöffnungszeiten macht sich der Wirtschaftsausschuss des Bundestags für ein Ende des Öffnungsverbots an Sonntagen stark. "Der Bundestag entscheidet über die Sonntagsarbeitszeiten und die Bundesländer über die Sonntagsöffnungszeiten", sagte der Ausschussvorsitzende Christian von Stetten (CDU) der "Bild"-Zeitung. "In beiden Fällen bin ich für eine großzügige Ausweitung der bisherigen Regelungen."
Vor Nato-Gipfel in Ankara: Netanjahu warnt Trump vor Kampfjetdeal mit Erdogan
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump vor dem Verkauf von Kampfjets an die Türkei gewarnt. Netanjahu sagte am Montag dem US-Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfjet-Triebwerke erhalten. Dies würde "das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten stören". Experten rechnen dennoch mit einer Ankündigung Trumps.
Microsoft will 4800 Stellen abbauen
Der US-Konzern Microsoft hat den Abbau von 4800 Stellen angekündigt. Betroffen sind die Bereiche für Xbox-Spielkonsolen und Geschäftskunden, wie Microsoft am Montag mitteilte. Ende Juni hatte das Unternehmen eine deutliche Preissteigerung für die Xbox angekündigt.
Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump vor dem Verkauf von Kampfjets an die Türkei gewarnt. Netanjahu sagte am Montag dem US-Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfjet-Triebwerke erhalten. Dies würde "das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten stören", das durch die israelische Lufthoheit garantiert werde und durch das US-Militär in der Region.
Wissenschaftsrat: Kritisches Denken lässt sich nicht an KI delegieren
Der Wissenschaftsrat hat vor möglichen negativen Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) auf die Hochschulen gewarnt. "Kritisches Denken lässt sich nicht an eine KI delegieren", erklärte der Vorsitzende des Expertengremiums, Wolfgang Wick, am Montag in Köln. "Wir müssen die unabhängige menschliche Urteilsfähigkeit in einer Welt erhalten, die immer mehr algorithmisch durchdrungenen ist."
Regierungsfraktionen für Änderungen an neuem Heizungsgesetz - Kritik bleibt
Die Bundestagsfraktionen der Regierungsparteien schlagen eine Reihe von Änderungen am Regierungsentwurf für ein neues Heizungsgesetz vor. Unter anderem soll noch in diesem Jahr ein weiteres Gesetz verabschiedet werden, das eine vollständige Umstellung auf alternative Brennstoffe für Öl- und Gasheizungen bis 2045 vorsieht. Das geht aus einem Änderungsantrag der Unions- und SPD-Fraktionen zum sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetz hervor, der am Montag der Nachrichtenagentur AFP vorlag.
Elf Tote durch keimverseuchte Wurst: Prozess um Skandalfirma in Hessen gestartet
Sieben Jahre nach einem Lebensmittelskandal um mit Bakterien verseuchte Fleisch- und Wurstwaren des hessischen Herstellers Wilke hat der Prozess gegen drei frühere Firmenverantwortliche begonnen. Zum Verhandlungsauftakt vor dem Landgericht Kassel verlas die Staatsanwaltschaft am Montag die Anklage, die den Beschuldigten elffache fahrlässige Tötung sowie fahrlässige Körperverletzung in sieben Fällen vorwirft, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Industrie erhält im Mai nach deutlichem Minus wieder etwas mehr Aufträge
Nach einem deutlichen Minus hat sich die Auftragslage der deutschen Industrie im Mai etwas besser entwickelt. Vor allem wegen einer Reihe von Großaufträgen legte der Auftragseingang für das Verarbeitende Gewerbe im Vergleich zum April um 1,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich ergibt sich weiterhin ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr ein sattes Plus um 6,2 Prozent.