"Es ist machbar": Hecking gibt sich kämpferisch
Dieter Hecking hat sich bei seiner Vorstellung als Trainer des kriselnden Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg kämpferisch gegeben. "Jetzt gilt es für mich, in diesen neun, vielleicht elf Spielen den Klassenerhalt zu schaffen. Es ist machbar, nach wie vor machbar. Auch wenn mir die Ergebnisse gestern nicht geschmeckt haben", sagte Hecking bei seiner Präsentation am Montag.
Am Sonntag hatte der Verein bekannt gegeben, sich von Trainer Daniel Bauer und Sportchef Peter Christiansen zu trennen. Der frühere Erfolgstrainer Hecking soll zum Retter werden. "Die Lage ist nicht gut, sonst wäre ich nicht hier. Wenn die Lage nicht heikel wäre, wäre ich nicht hier", sagte Hecking und nahm direkt die Mannschaft in die Pflicht: "Wenn jetzt bei jedem Einzelnen die Sinne nicht geschärft sind, verstehe ich es nicht." Wolfsburg hat als Tabellen-17. vier Punkte Rückstand auf den Relegationsrang.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Rudolph gab zudem bekannt, dass der langjährige Torwart Diego Benaglio bis zum Saisonende als "Bindeglied" zwischen Aufsichtsrat und Mannschaft fungieren wird. Er übernimmt damit einen Teil der Aufgaben von Christiansen.
Hecking muss zum Start in seine zweite Amtszeit beim VfL am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Champions-League-Aspiranten TSG Hoffenheim antreten.
D.Parker--PI